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Das Haus wurde erstmals um 1100 n. Chr. schriftlich erwähnt. Nach eigenen Recherchen dürften die ersten Steine um ca. 900 n. Chr. gesetzt worden sein. Seine heutige Form hat es seit dem Mittelalter. Ein Hauch von Erfurcht überkommt einen, wenn man vor diesem alten Gemäuer steht. Es wurde wohl ursprünglich vom Abt des Castels erbaut für dessen Bruder, mit dem er sich überworfen hatte quasi als Exil. Später wurde die günstige Lage ausgenützt, um Durchfahrtszölle für die Straße einzutreiben. Wie die Pflanzen und Geräte erkennen lassen, hatte das Anwesen auch eine Vergangenheit als Weingut und Bauernhof. Während des letzten Weltkrieges teilten sich drei Familien die Räume. Dazu wurde der Hauptteil des Hauses durch eine Mauer geteilt, die mittlerweile wieder entfernt wurde. |
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Bei der Sanierung des Daches wurde darauf Wert gelegt, dass so viel altes Baumaterial wie möglich wieder verwendet wird, wie zum Beispiel die handgefertigten Dachplatten und die händisch gesägten Eichen-"Filetti" (wir würden Sparren sagen). Weiterhin wurden für die Haupträume Eichenbalken aus Deutschland verwendet (Eiche ist in Italien nicht mehr erhältlich). Nur in den Bädern wurde neueres Material verwendet. Der gesamte Dachstuhl ist mit 4cm Styrodur wärmeisoliert (ein kleiner Abstrich an die Originalität, den man aber nicht sieht).
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Die zum Teil handgemachten Terracotta-Fußböden sind auch noch erhalten, in den unteren Räumen ist auch noch ein handbehauener Steinfußboden erhalten.
Die Wände wurden vom Putz befreit und das wunderschöne Mauerwerk freigelegt. Es bietet sich an, einen Teil der Wände unverputzt zu lassen (nur zu verfugen) und einen Teil zu verputzen (und zu kalken), das bringt etwas Licht in die Räume.
Die Fenster sind fast vollständig ausgewechselt, es wurden maßgefertigte Holzfenster mit Dreifachverglasung eingesetzt, die im Stil der ursprünglichen Fenster gefertigt wurden. Dadurch ist bei fast gleicher Optik eine deutlich bessere Isolation gewährleistet.
Derzeit sind zwei Holzöfen (Schwedenöfen) installiert, die die entsprechenden Räume im Winter gut heizen.
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Die Elektrik wurde begonnen, damit in den wichtigsten Räumen Licht und Steckdosen sind. Dabei wurde wiederum auf baubiologische Aspekte großen Wert gelegt (Minimierung von Elektrosmog).
Zur Verlegung der Sanitärleitungen wurden schon entsprechende Durchbrüche vorbereitet.
Ein Bad ist funktionsfähig mit WC und Badewanne mit warmem Wasser, sowie einer Waschmaschine. Ebenso die Küche, die mit Wasserstelle, Kühlschränken und Gasherd sich im Baustelleneinsatz bestens bewährt hat.
Telefon ist derzeit nicht mehr vorhanden der Handyempfang ist allerdings gut. In Italien gelten zum Teil um das 100.000-fache geringere Strahlen-Grenzwerte als in Deutschland. Trotzdem ist die Flächendeckung besser.
Für die geplanten Umbauarbeiten und Sanitäranlagen gibt es einen Eingabeplan, der derzeit bei der Gemeinde ruht.
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Für das Haus existiert ein ausführliches baubiologisches Gutachten (Natürliche und künstliche Störzonen), das die außergewöhnliche Qualität dieses Platzes belegt. Das Haus ist von erfahrenen Baumeistern nach den natürlichen Störzonen ausgerichtet, so dass die Räume optimal liegen.
Das Haus hatte auch viele Jahre eine eigene Trinkwasserquelle, die sich jedoch um 3 Meter verlagert hat, so dass die Zisterne jetzt fast leer ist. Allerdings ist es in Italien völlig unproblematisch, neu zu Bohren (genehmigungsfrei). Die qualitativ hochwertige Wasserader liegt in 3 Meter Tiefe und führt ausreichend Wasser zum Trinken und Bewässern.
Die Marken sind Erdbebengebiet. Etwa alle 20 Jahre erschüttern Erdstöße die Region. Zu Schaden kommen dabei in erster Linie die neuen Betonbauten, sowie alte Häuser, die auf weichem Untergrund stehen, der sich verschieben kann. Dieses Haus ist komplett auf Fels gebaut und hat viele Jahrhunderte mit unzähligen Erdbeben überstanden. Dazu tragen auch die teilweise bis zu 60 cm dicken Mauern bei, die zementfrei aus Natursteinen gemauert wurden. Bei der Sanierung wurde versucht, dieses bewährte Rezept beizubehalten und Zement nur in geringen Mengen verwendet.
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Das Haus ist "bananenförmig" am Hang entlang gebaut, einerseits aus rein bautechnischen Gründen, andererseits auch um dem Wind (der manchmal recht stark ist) keine Angriffsfläche zu bieten. Dadurch bietet sich die folgende Raumaufteilung an:
An den Seiten jeweils ein Schlafzimmer mit anschließendem Bad. In der Mitte das Wohnzimmer und die Küche. Im Apartment bietet sich an, den schönsten Raum oben (traumhafte Aussicht) als Wohn- und Schlafzimmer zu nutzen. Der Raum darunter, durch den man das Apartment betritt wäre ideal, um darin ein Bad unterzubringen. Nach unten erreicht man dann die Küche, mit einer herrlichen Süd-Ost-Terrasse vor dem Haus.
Ansonsten sind die Souterrain-Räume ehemalige Stallungen. In einem ist der Boiler untergebracht, in zwei weiteren Werkstatt und Materiallager. Der letzte Raum ist zu einem großen Teil in den Fels gehauen hier wäre ein guter Platz für einen Weinkeller. Zu guter letzt befindet sich daneben noch ein voll funktionsfähiges Backhaus. Hier lässt sich prima Pizza backen und diese dann unter der großen Eiche auf der Terrasse vorm Backhaus genießen.
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Daten im Überblick:
Räume Hauptwohnung (EG):
(von West nach Ost):
Bad 1: 6 qm
Schlafzimmer 1: 12 qm
Wohnzimmer: 34 qm
Küche: 17 qm
Schlafzimmer 2: 22 qm
Bad 2: 8 qm
Gesamt rund 100 qm
Apartment:
(Von oben nach unten)
Wohn/Schlafzi. (OG): 22 qm
Diele incl. Bad (EG): 22 qm
Wohnküche (Souterrain): 17 qm
Gesamt rund 60 qm
Nutzfläche* (weitere Räume im Souterrain - ehem. Ställe):
Materiallager: 12 qm
Werkstatt: 17 qm
Materiallager: 17 qm (könnte auch gut als weiteres Zimmer zum Apartment dazu genommen werden)
Weinkeller: 22 qm
Gesamt rund 68 qm
*weiterhin gibt es noch das Backhaus und einen kleinen Kriechkeller
Die Angaben beziehen sich auf unsere geplante Raumaufteilung. Natürlich kann das auch anders gelöst werden.
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